Was Ihre Website rechtlich braucht. Ohne Anwaltsdeutsch.
Das hier ist keine Rechtsberatung. Aber es ist das, was jeder Website-Betreiber wissen sollte.
TL;DR
Jede Website in Deutschland braucht ein vollständiges Impressum und eine Datenschutzerklärung. Einen Cookie-Banner brauchen Sie nur, wenn Sie Tracking einsetzen. Die häufigsten Abmahnfallen: extern geladene Google Fonts und fehlendes Impressum.
Was muss in mein Impressum?
Name, Anschrift, Kontaktdaten, Handelsregister, USt-ID. Muss von jeder Seite mit maximal 2 Klicks erreichbar sein. Fehlt das Impressum oder ist es unvollständig, droht eine Abmahnung.
Was gehört in eine Datenschutzerklärung?
Muss erklären, welche Daten Sie erheben und warum. Aktualisieren, wenn sich etwas ändert. Generatoren wie eRecht24 oder Datenschutz-Generator.de helfen beim Erstellen.
Braucht meine Website ein SSL-Zertifikat?
Pflicht für alle Websites mit Formularen. Praktisch Pflicht für alle. Ohne SSL zeigt Chrome eine Warnung — und Besucher sind weg.
Darf ich beliebige Bilder auf meiner Website verwenden?
Eigene Fotos = kein Problem. Stockfotos = Lizenz prüfen und dokumentieren. Screenshots fremder Websites = heikel. KI-generierte Bilder = rechtliche Grauzone, die sich noch entwickelt.
Was bedeutet das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz für meine Website?
Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz macht digitale Barrierefreiheit für viele Unternehmen relevant. Bedeutet: kontrastreiche Farben, lesbare Schriftgrößen, Bilder mit Alt-Texten, Bedienbarkeit per Tastatur.
Was sind die häufigsten Abmahnfallen bei Websites?
- ⚠ Google Fonts extern geladen (DSGVO-Verstoß, da IP-Adressen in die USA übertragen werden)
- ⚠ Fehlende oder unvollständige Datenschutzerklärung
- ⚠ Falsches oder unvollständiges Impressum
- ⚠ Bilder ohne Lizenz verwendet
Unsere Websites sind DSGVO-konform — von SSL über lokale Fonts bis zur Datenschutzerklärung.
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